Kurs 10-03

30.01.2010 - 31.01.2010

Gisa Klönne: Helden und Widersacher, Täter und Opfer. Figuren und Plot im Kriminalroman

Ort: Textmanufaktur Leipzig
Zeit: 30.-31. Januar 2010 (Sa. 13.00 Uhr – So 16.00 Uhr)
Max. 14 Teilnehmer, 215 Euro (inkl. MwSt.)
Seminarleitung: Gisa Klönne, Paulina Schulz

Ein Kriminalroman muss spannend sein – so spannend, dass ihn die LeserInnen nicht mehr aus der Hand legen wollen. Um dies zu erreichen, müssen AutorInnen eine originelle Romanhandlung erfinden, den Plot. Doch beinahe am wichtigsten für das Gelingen sind die Figuren. Sie treiben die Handlung eines Romans voran, sie können für die Dauer der Lektüre so etwas wie gute Bekannte werden, ja lebendig erscheinen. Aber nur dann, wenn sie überzeugend sind, komplex und keine Stereotypen.
Wie also erschafft man solch fesselnde Figuren? Und wie findet man die richtige Sprache, sie darzustellen? Diese beiden Fragen sollen im Workshop im Zentrum stehen. Es wird um Beispiele aus der Literatur gehen und um Techniken der Figurencharakterisierung, sowie um Tricks aus der Praxis und die Entwicklung von Kriterien für die eigene schriftstellerische Arbeit. Wer will, hat die Möglichkeit, ganz konkret am Personal für ein eigenes Romanprojekt zu arbeiten und diese Figuren im Seminar vorzustellen und zu diskutieren. Dazu sollten die TeilnehmerInnen für drei ausgewählte Hauptfiguren eines eigenen Texts schon bis spätestens zwei Wochen vor Beginn des Seminars Stichworte und Haupteigenschaften notieren und einreichen. Zum Beispiel für Kommissar – Opfer – Täter. Oder Kommissarin – Kollege – Zeuge. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Richtwert: maximal 800 Zeichen pro Figur.

Gisa Klönne arbeitete als Journalistin, Redakteurin und Dozentin für journalistisches und kreatives Schreiben. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Köln. Ihre bislang vier Romane um die Kommissarin Judith Krieger sind bei Presse und Publikum ein großer Erfolg und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Für ihren Kriminalroman „Nacht ohne Schatten“ erhielt Gisa Klönne den Friedrich-Glauser-Preis 2009. www.gisa-kloenne.de

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