Kurs 10-14
15.05.2010 - 16.05.2010
Thomas Gsella: Komik und Satire in Lyrik und Prosa
Ort: Textmanufaktur Leipzig
Zeit: 15.-16. Mai 2010 (Sa. 13.00 – So 16.00 Uhr)
Max. 14 Teilnehmer, 195 Euro (inkl. MwSt.)
Seminarleitung: Thomas Gsella, André Hille
Kann man Komik lernen? Welche Themen haben komisches Potential, und wie findet und entfaltet man es? Thomas Gsella, Ex-Chefredakteur der Satirezeitschrift „Titanic“ und laut „Spiegel“ ein „Meista der komischen Lyrik“, meint: „Einen ernsten Sachverhalt komisch aufzuarbeiten, mit Nonsens zu verwirren oder Kritik komisch zu üben ist für den Autor wie auch für den, der sich das anhören muss, in jedem Fall schöner und tröstlicher, im besten auch erhellender.“ Was sind Humor-Themen? Kann Lustig-Sein ein Beruf sein? Gibt es so etwas wie „Witzblockaden“? Wenn ja, wie umgeht man sie? Wie sieht überhaupt das Handwerk eines Satirikers aus? So leichtfüßig Komik und Satire daherkommen, so sicher sind sie eine schwierige Kunst, welcher sich dieses Seminar so leichtfüßig wie ernsthaft widmen will. Denn Lustig-Sein und Komik-Machen ist laut Gsella eine „Tätigkeit, die nicht weniger Energie, Lust, Erfahung und Konzentration benötigt als etwa Fußball oder Brückenbau.“
Thomas Gsella wurde 1958 in Essen geboren, studierte Deutsch und Geschichte auf Lehramt und kam 1992 zur „Titanic“, die er 2008 verließ, um auf Lesereise zu gehen. Jetzt ist er freier Autor und schreibt vornehmlich Gedichte in der Tradition von Ringelnatz und Robert Gernhardt, der ihm 2004 den „Cuxhavener Ringelnatz-Nachwuchspreis für Lyrik“ verlieh. Im nächsten Frühjahr erscheint sein erster Prosaband. Er lebt mit Frau und Kindern in Aschaffenburg.
Dieser Termin ist für die Registrierung geschlossen.
