02.04.09/ Halbzeit der Halbzeit
2009-04-02 18:00 (Kommentare: 0)
Nach Kurs 05 "Arbeit an der Sprache" mit Martina Hefter hat das erste Programm der Textmanufaktur so etwas wie eine Halbzeit in der ersten Jahreshälfte erreicht. Zeit für ein kurzes Innehalten, ein Zwischenfazit: Fünf Seminare zu ganz unterschiedlichen Themen und doch stand immer eines im Mittelpunkt: der Text. Die Rückmeldung der Teilnehmer zeigte, dass das Konzept der Textmanufaktur aufgeht: Nicht vor Ort zu schreiben, sondern durch intensive Textdiskussionen das Bewusstsein für das eigenen Schreiben anzuheben, um das neu erworbene Vokabular und die Erkenntnissse beim nächsten Schreibprozess abrufen zu können.
Und in jedem Kurs mehr ist mir klar geworden, warum das Wort "Text" vom lateinischen "Textus" (Gewebe) abstammt: Jeder Text ist ein solch komplex verwobenes Medium, dass man es von den unterschiedlichsten Seiten betrachten kann und ihm doch nie voll und ganz gerecht wird.
Jedes Seminar war eine neue Herausforderung: Mit Thorsten Ahrend leisteten wir Lektoratsarbeit (und hörten abendliche Anekdoten aus einer langen Lektorenlaufbahn), mit Franziska Gerstenberg rangen wir um erste und letzte Sätze und Wendepunkte in einer Kurzgeschichte, mit Gunnar Cynybulk legten wir, wie eine Folie, eine dramaturgische Struktur auf jedes Romanprojekt, mit Georg Klein hoben wir unbewusste Potenziale von Texten und mit Martina Hefter begaben wir uns auf die Suche nach Klischees, Kitsch und falschen Metaphern. Die Arbeit war immer sehr konstruktiv, dafür danke ich auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, freue mich über das positive Feedback, das es mir ermöglicht, das Kursprogramm weiter auszubauen und zu differenzieren.
Und in jedem Kurs mehr ist mir klar geworden, warum das Wort "Text" vom lateinischen "Textus" (Gewebe) abstammt: Jeder Text ist ein solch komplex verwobenes Medium, dass man es von den unterschiedlichsten Seiten betrachten kann und ihm doch nie voll und ganz gerecht wird.
Jedes Seminar war eine neue Herausforderung: Mit Thorsten Ahrend leisteten wir Lektoratsarbeit (und hörten abendliche Anekdoten aus einer langen Lektorenlaufbahn), mit Franziska Gerstenberg rangen wir um erste und letzte Sätze und Wendepunkte in einer Kurzgeschichte, mit Gunnar Cynybulk legten wir, wie eine Folie, eine dramaturgische Struktur auf jedes Romanprojekt, mit Georg Klein hoben wir unbewusste Potenziale von Texten und mit Martina Hefter begaben wir uns auf die Suche nach Klischees, Kitsch und falschen Metaphern. Die Arbeit war immer sehr konstruktiv, dafür danke ich auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, freue mich über das positive Feedback, das es mir ermöglicht, das Kursprogramm weiter auszubauen und zu differenzieren.
