Dozenten der Textmanufaktur (Auswahl)



Thorsten Ahrend, geboren 1960 in Wittenberge und aufgewachsen in Rostock, studierte Germanistik und Philiosophiegeschichte in Leipzig und Rostock. Seit 1990 ist er als Lektor tätig, zuerst beim Reclam Verlag Leipzig, wo er Robert Schneider entdeckte, dann beim Gustav Kiepenheuer Verlag. Anschließend arbeitete Thorsten Ahrend für sieben Jahre als Lektor für deutsche Gegenwartsliteratur beim Suhrkamp Verlag und betreute dort u.a. das Werk von Martin Walser, Peter Handke, Durs Grünbein und Hans Magnus Enzensberger. Seit 2005 ist er Leiter des Belletristikprogramms beim Wallstein Verlag Göttingen.


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Wolfgang Büscher war von 1998 bis 2005 Redakteur der „Welt“, heute schreibt er für die „Zeit“. Von Büscher erschienen mehrere Bücher, unter anderem „Berlin – Moskau“, „Deutschland, eine Reise“ oder „Asiatische Absencen“ (alle Rowohlt). 2002 erhielt er den Theodor-Wolff-Journalistenpreis, 2003 den Tucholsky-Preis und 2006 den Ludwig-Börne-Preis für Reportage.


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Christian Döring hat zwanzig Jahre lang die deutschsprachige Literatur im Suhrkamp Verlag und DuMont Literatur und Kunst Verlag mitgeprägt und lektoriert weiterhin für viele Verlage namhafte deutschsprachige Autoren – unter anderen Marcel Beyer, Ulrike Draesner, Kurt Drawert, John von Düffel, Thomas Hettche u.v.a. Christian Döring leitet seit 2007 auch die Werkstatt des Lyrik-Kabinetts München.



Ulrike Draesner wurde am 20. Januar 1962 in München geboren. 1981 begann sie ein Jurastudium, in der Folge eines Stipendienjahres in Oxford wechselte sie zu Anglistik, Germanistik und Philosophie. Nach weiteren Auslandsaufenthalten schloss Draesner das Studium 1989 ab; 1992 promovierte sie mit einer Arbeit zu Wolframs von Eschenbach Parzival. Um sich ganz dem Schreiben widmen zu können, kündigte sie ihre Universitätsstelle. 1995 erschien ihr erstes Buch, der Gedichtband gedächtnisschleifen. 1996 zog Draesner nach Berlin, wo sie heute als Dichterin, Prosaautorin und Essayistin lebt. Zuletzt erschienen: Spiele, Roman, Luchterhand, München 2005; Schöne Frauen Lesen, Essays, München 2007.
www.draesner.de




Franziska Gerstenberg, geboren 1979 in Dresden, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und war zwei Jahre Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift EDIT. Im März 2004 erschien ihr erstes Buch, der Erzählband "Wie viel Vögel", mit dem die damals 25-jährige Autorin ein beachtliches Medienecho errang. 2004 erhielt sie für ihr Debüt den Förderpreis zum Nicolas Born-Preis des Landes Niedersachsen. Ihr zweites Buch erschien im Frühjahr 2007 unter dem Titel "Solche Geschenke" und enthält 14 Erzählungen. Es wurde 2007 mit dem Förderpreis zum Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet.




Martina Hefter, geboren 1965 in Pfronten/Allgäu, arbeitete nach einer Tanzausbildung als Tänzerin für zeitgenösssichen Tanz in Berlin. Anschließend studierte sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie erhielt u.a. den Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen, das Hermann-Lenz-Stipendium, das London-Stipendium des Deutschen Literaturfonds und 2008 den Lyrikpreis Meran. Von Martina Hefter sind bisher erschienen: "Zurück auf Los", Roman, Wallstein-Verlag, 2005 und "Die Küsten der Berge", Roman, Wallstein-Verlag 2008. Gedichtveröffentlichungen u.a. im Jahrbuch der Lyrik. Martina Hefter lebt mit ihrer Familie seit 1997 in Leipzig.




Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Nach einer Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk studierte Kaminer Dramaturgie am Theaterinstitut von Moskau. Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen deutschen Zeitungen und Zeitschriften, hatte eine wöchentliche Sendung namens Wladimirs Welt beim SFB 4 Radio Multikulti sowie eine lose gesendete Rubrik im ZDF-Morgenmagazin und organisierte im Kaffee Burger zusammen mit Yuriy Gurzhy Veranstaltungen, wie seine „Russendisko“. Seine lakonisch-humorvollen Alltagsgeschichten ("Militärmusik", "Ich bin kein Berliner", "Mein Leben im Schrebergarten") sowie seine "Russendisko" machten Kaminer deutschlandweit bekannt. Seit 1990 lebt Wladimir Kaminer in Berlin.
www.russendisko.de




Georg Klein wurde 1953 in Augsburg geboren. Seine erste Buchveröffentlichung, der Roman "Libidissi", wurde 1998 als eines der besten deutschsprachigen Bücher des Jahres gefeiert. 1999, im Erscheinungsjahr der Erzählungen "Anrufung des Blinden Fisches", erhielt er den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau und 2000 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Sein Roman "Barbar Rosa" wurde beim Erscheinen im Frühjahr 2001 ebenfalls stark beachtet.
Georg Klein lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Katrin de Vries, und zwei Söhnen in Ostfriesland.




Constanze Neumann wurde 1973 in Leipzig geboren, lebte 1995 ein Jahr in Sizilien und kehrte 2003 dorthin zurück. Sie arbeitete als Literaturübersetzerin und -vermittlerin, bevor sie 2006 Lektorin für deutschsprachige Belletristik beim S. Fischer Verlag wurde.




Andreas Paschedag ist seit 2001 Lektor für deutschsprachige Belletristik im Aufbau Verlag Berlin.

 

Olaf Petersenn, geboren 1968 in Lübeck, Studium der Neueren deutschen Literatur, Mediävistik, Philosophie und Pädagogik in Kiel, Aufbaustudiengang Kulturmanagement und Literaturvermittlung, von 1999 bis 2001 Leiter des Fachbereichs Literatur am Nordkolleg Rendsburg, seit Juli 2001 Lektor für deutschsprachige Literatur im Verlag Kiepenheuer & Witsch.




Carsten Probst, geboren 1966 in Hamburg, hat Slawistik, Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Tübingen, München und Hamburg studiert. Er lebt als freier Kunstkritiker und Autor in Berlin. Er erhielt u.a. den Anna Seghers Preis sowie das Amsterdam-Stipendium des Berliner Senats.

 

 

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Feridun Zaimoglu
wurde 1964 in der Türkei geboren und lebt seit 1965 in Deutschland. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet (Villa-Massimo-Stipendium, Tübinger Poetik-Dozentur u.a.), zuletzt stand sein Roman „Liebesbrand“ auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Als Journalist schreibt er darüberhinaus Literaturkritiken und Essays, u. a. für Die Zeit, Die Welt und den Tagesspiegel.