Die narrativa ist mit ihrer Mischung aus Wissensvermittlung und Interaktion eine einzigartige Weiterbildung für Autorinnen und Autoren. Sie findet online statt, sodass Sie bequem von Zuhause aus an den aktuellen Trends und Debatten teilhaben können. Vernetzen Sie sich und lernen Sie andere Schreibende kennen.

Genießen Sie anspruchsvolle Vorträge oder Diskussionen zu Hause, pitchen Sie Ihr Projekt vor einem Agenten/einer Agentin, vertiefen Sie bestimmte Themen in Workshops und den neuen KoLabs und lernen Sie andere Schreibende mit ähnlichen Interessen oder aus Ihrer Region in kleinen Zoom-Meetings kennen. Wir freuen uns, Sie auch in diesem Jahr begrüßen zu dürfen und hoffen auf spannende neue Erkenntnisse und Kontakte. Am besten gleich zum Frühbucherpreis anmelden!

Das Programm der narrativa 7

Freitag 17.03.2023
12.00 Uhr

Judith Heitkamp

Eröffnung der Tagung durch die Moderatorin

Judith Heitkamp ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule, studierte an der Universität München Journalistik und in Genf Europäische Kulturstudien. Nach Stationen in den Kulturprogrammen von WDR und MDR und einem Abstecher ins WDR-Hauptstadtstudio ist sie seit 2006 Literaturredakteurin beim Bayerischen Rundfunk.

12.15-13.00 Uhr

Prof. Dr. Peter-André Alt

„Jemand musste Josef K. verleumdet haben.“ Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten

Der erste Satz hat in der Literatur seit jeher eine große Bedeutung. An ihm entscheidet sich nicht zuletzt, ob wir weiterlesen, den zweiten Satz, den dritten und so weiter. Im ersten Satz wird der Ton gesetzt, der uns durch das Buch begleitet. Nur: Wie fängt man mit dem ersten Satz die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser? Welche Arten von ersten Sätzen gibt es? Situativ, ereignishaft, spannend, ironisch oder stimmungsvoll, Peter-André Alt zeigt auf, wie Sie mit einem guten ersten Satz in einen Roman starten.

13.00-16.00 Uhr

Workshops

Wählen Sie Ihren Wunschworkshop aus

Workshop 1
Kristine Kress (Lektorin): Schön böse – Lieblingsfeinde, Antihelden und hinreißende Schurkinnen
Ein Held ist nur so gut wie sein größter Gegner, heißt es, aber was zeichnet eigentlich einen richtig guten Bösewicht aus? Und wie schreibt man ausgemachte Ekel, intrigante Fieslinge, große Feinde und eiskalte Gegnerinnen so, dass sie bei allen menschlich schwierigen Eigenschaften zumindest literarisch faszinierend sind? In diesem Workshop werden wir uns mit diesen Fragen beschäftigen, indem wir zunächst im ersten Teil anhand theoretischer Grundlagen der Figurenzeichnung und Beispielen aus der Literatur- und Filmgeschichte erarbeiten, welche Eigenschaften eine antagonistische Figur auszeichnet, der man gerne folgt – egal, in welche Abgründe sie einen führt. Im zweiten Teil werden wir uns den Schurkinnen und Schurken zuwenden, die uns in kurzen Beispielszenen oder Kurzcharakterisierungen vorgestellt werden, und überprüfen, ob sie bereits alles haben, was es braucht, damit es heißt: was für ein Bösewicht – aber leider gut!

Workshop 2
Katharina Bendixen (Autorin): Wortkarge Männer und schöne Frauen – Geschlechterrollen jenseits von Klischees
Fast jeder Autor oder jede Autorin hat schon mal aus einer Perspektive geschrieben, die nicht dem eigenen Geschlecht entspricht. Aber gibt es überhaupt Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Erzählstimmen? Wie kann ich meine Protagonisten charakterisieren, ohne in Klischeefallen zu tappen? Und unter welchen Umständen kann es sinnvoll sein, mit Klischees zu arbeiten? In diesem Workshop analysieren wir zunächst die Erzählstimmen von Textbeispielen und sprechen über deren Wirkung – vom Duktus der Figuren bis hin zu deren Weltwahrnehmung. Im anschließenden Praxisteil besprechen wir die Textproben der Teilnehmenden, prüfen beispielsweise die Beschreibung von Haupt- und Nebenfiguren oder die Authentizität von Erzählstimmen.

Workshop 3
Gisa Klönne (Autorin): Zeit und Rückblenden im Roman
Sind Rückblenden zwangsläufig Spannungskiller? Wie lässt sich Zeit im Erzählfluss eines Romans elegant raffen oder dehnen? Erzähle ich besser im Präsens oder Präteritum oder gar in zwei zeitlich getrennten Erzählsträngen? - Fest steht: Wer schreibt, kommt nicht umhin, den Umgang mit dem Faktor Zeit mitzudenken. Denn ein Roman erzählt von Veränderung, egal, ob er nun der sogenannten Hoch- oder Unterhaltungsliteratur zugeordnet wird. Ganz egal auch, ob sich diese Veränderung weitgehend im Inneren einer Figur vollzieht - oder in handfester Action. Folglich ist jedes fiktive Geschehen - und sei es noch so stark auf die Gegenwart konzentriert - immer nur der Ausschnitt eines übergeordneten Kontexts, der von Vergangenheit und Zukunft beeinflusst ist. Der erste Teil des Workshops will dafür das theoretische Rüstzeug vermitteln. Im zweiten Teil geht es um konkrete Fragen der Teilnehmenden. Gern können diese vorab schon eingereicht werden.

Workshop 4
Joachim B. Schmidt (Autor): Intuitives Schreiben

Workshop 5
Ariane Novel (Lektorin): Memoir und autobiografisches Sachbuch
Struktur, Dramaturgie und verdichtetes Erzählen: All diese Aspekte sind der Grundpfeiler für ein erfolgreiches Memoir. Wer über sein eigenes Leben schreiben möchte, muss dies beachten, um von Verlagen und vom Publikum gesehen zu werden. In diesem Workshop wird herausgearbeitet, worauf im  Schreibprozess der Fokus gelegt werden kann, und ermöglicht den Teilnehmenden über die Distanz wieder Nähe zum eigenen Schreiben zu finden.

Workshop 6
Martin Hielscher: Was ist literarisches Schreiben?
Das Genre unterscheidet sich von der Literatur durch seine Regelhaftigkeit. Ein Krimi folgt ganz bestimmten Gesetzen. Die Literatur nicht? Wie frei ist die Literatur in ihren Themen und ihrer Form? Wo liegt der Unterschied zwischen unterhaltendem und literarischem Schreiben? Das einordnen zu können, ist für das eigene Schreiben wichtig, da es den Rahmen steckt für bestimmte formale Vorgaben. Anhand eigener kleiner Textbeispiele wollen wir in diesem Workshop über literarisches Schreiben reflektieren.

Workshop 7
Matthias Jügler: Von Beginn an gut – Arbeit am Textanfang
Verlage und Agenturen bekommen eine Vielzahl von Manuskripten zugesendet. Die ersten Seiten eines Textes entscheiden darüber, ob weitergelesen wird oder nicht: Sitzt der Ton? Sind die Dialoge lebendig? Passt die Erzählperspektive? Agieren die Figuren glaubhaft? Und vor allem: Wird ein Konflikt sichtbar, der unmittelbar Spannung erzeugt? Nichts ist entscheidender als der erste Eindruck eines Textes – genau daran werden wir im Workshop arbeiten. Wir werden jeweils die ersten drei Seiten der Teilnehmenden besprechen und zusammen konstruktive Kritik geben: Was passt noch nicht und wie kann der Textbeginn optimiert werden?"

Workshop 8
Prof. Dr. Peter-André Alt: Erste Sätze – was sie aussagen und wie ich sie gestalte
Der erste Satz hat in der Literatur seit jeher eine große Bedeutung. An ihm entscheidet sich nicht zuletzt, ob wir weiterlesen, den zweiten Satz lesen, den dritten und so weiter. Im ersten Satz wird der Ton gesetzt, der uns durch das Buch begleitet. Nur: Wie fängt man mit dem ersten Satz die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser? Welche Arten von ersten Sätzen gibt es? Situativ, ereignishaft, spannend, ironisch oder stimmungsvoll, Peter-André Alt zeigt auf, wie Sie mit einem guten ersten Satz in einen Roman starten.
Vertiefung des Vortrags durch die Arbeit an eigenen Textbeispielen.

Workshop 9
Elena Fischer: Mein Weg zum Schreiben
Das Schreiben könnte so einfach sein, wenn ihm nicht immer der Alltag im Weg stehen würde. Elena Fischer, die vor Kurzem einen Verlagsvertrag mit dem Diogenes Verlag unterschrieb, weiß, wovon sie redet. Sie ist selbst nur in "Mini-Schritten" vorangekommen, hat viele Rückschläge erlebt und hat ihren Roman trotz (oder wegen) ihres ersten Kindes beendet. In diesem Workshop können Erfahrungen ausgetauscht und Erfolgsrezepte weitergegeben werden, wie das Schreiben trotz Alltag, Familie und Beruf gelingen kann und welchen Platz es im eigenen Leben findet.

16.00-17.00 Uhr

Pause

17.00-18.00 Uhr

Q&A-Session

Frag die Agentin

Einfach mal mit einer Agentin ins Gespräch kommen, etwas über den Alltag und die Vorgehensweisen in einer Literaturagentur erfahren, die Fragen stellen, die man schon immer mal stellen wollte.

18.15-18.45 Uhr

Breakout-Room 1

Gespräche in kleiner Runde an den digitalen Stehtischen

Der Breakout-Room ist das Äquivalent zum Stehtisch einer Tagung. Lernen Sie in kleinen, zufällig zusammengestellten Gruppen andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen, tauschen Sie sich kurz aus, über Ihr Schreiben, die anderen Workshops oder die Vorträge und knüpfen Sie bleibende Kontakte.

19.00-20.00 Uhr

Podiumsdiskussion

Zwischen Fiktion und Autobiografie. Wie authentisch kann Literatur sein?

Autofiktion, Memoir, Familiengeschichten, Literatur muss uns heute authentisch erscheinen. Gibt es einen Überdruss an fiktiven Geschichten? Wir authentisch kann Literatur überhaupt sein? Wie nah kann man der Wahrheit kommen? Wird nicht auch Selbsterlebtes im Moment des Aufschreibens zur Fiktion? Wir diskutieren mit Jan Drees (Literaturkritiker des DLF), Martina Wunderer (Lektorin Suhrkamp) und Jochen Schmidt (Autor, C. H. Beck), moderiert von Judith Heitkamp.

Samstag 18.03.2023
9.30-10.00 Uhr

Rebecca Maria Salentin

Wie ich aus einer 10.000-Kilometer-Reise einen Roman machte

Rebecca Maria Salentins Roman lief 2700 Kilometer von Eisenach nadh Budapest und machte daraus den Bestseller "Klub Druschba". Im Jahr 2022 fuhr sie mit Rad den ehemaligen Eisernen Vorhang ab, 10.000 Kilometer durch über zwanzig Länder, vom bergigen Balkan bis an die eisige Barentsee. Sie schlief allein in den finnischen Wäldern, reparierte unzählige Pannen und traf Unmengen von netten Menschen. Wie sie daraus ihren neuen Roman strickt, erzählt sie in diesem Impulsvortrag.

10.00-13.00 Uhr

Pitching-Sessions

Pitchen Sie Ihr Prosaprojekt vor einem Agenten/einer Agentin

Pitchen Sie Ihren Text vor einem Literaturagenten/einer Literaturagentin und erhalten Sie ein kurzes, fundiertes Feedback. Die Pitches sollten maximal drei bis fünf Minuten lang sein. Es besteht auch die Möglichkeit, nur zuzuhören und nicht selbst zu pitchen (bitte trotzdem anmelden).

Folgende Agenten/Agentinnen leiten jeweils eine Session:

Session 1
Meike Herrmann, Agentur Graf & Graf, Berlin
Literarische Belletristik

Session 2
Julia Dösch, Literarische Agentur Kossack, Hamburg/Berlin
Literarische und unterhaltende Belletristik

Session 3
Gudrun Hebel, Agentur Gudrun Hebel, Berlin
Unterhaltende Belletristik, Spannung, Sachbuch

Session 4
Monika Kempf, Agentur Monika Kempf, Starnberg
Belletristik und Sachbuch

Session 5
Céline Meiner, Agentur Brauer, München/Hamburg
Literarische und unterhaltende Belletristik

Session 6
Ulrike Schuldes, Agentur Oliver Brauer, München
Kinder- und Jugendbuch

Session 7
Gerlinde Moorkamp, Agentur Silke Weniger, München
Unterhaltende Belletristik, Kinder- und Jugendbuch, New Adult

Session 8
Adam Heise, Agentur Simon, Berlin
Literarische Belletristik

Session 9
Roswitha Kern, Agentur Oliver Brauer, München
Kinder- und Jugendbuch, Sachbuch, Belletristik

13.00-14.00 Uhr

Pause

14.00-15.30 Uhr

KoLabs

Kollaboratives Arbeiten an Themen

Kein Frontalunterricht, sondern gemeinames Erarbeiten eines schreibhandwerklichen Themas in kleiner Runde steht im Zentrum des neuen Formats KoLab.

Jens Eisel: Merkmale guter Dialoge

Florian Wacker: Bewusstseinsstrom und Innerer Monolog

Lisa Kuppler: Perspektive und erzählerische Distanz

Beate Schäfer: Schreiben und Wahrnehmen

15.30-16.00 Uhr

Kaffeepause

16.00-17.00 Uhr

autoren@narrativa

Lesung der Gewinnerinnen und Gewinner

Mit unserem Format autoren@narrativa geben wir drei Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihren Text dem Publikum der narrativa vorzustellen.

Wenn Sie an der narrativa teilnehmen, können Sie sich gern mit einem Text für die Lesung autoren@narrativa bewerben. Die Jury wählt drei Autorinnen und Autoren aus, die Ihre Texte dem Publikum der narrativa präsentieren dürfen.

Die Texte sollten eine maximale Lesedauer von 15 Minuten haben, also etwa 10 Normseiten lang sein. Weitere Teilnahmevoraussetzungen gibt es nicht. Die ausgewählten Autoren und Autorinnen werden auf dem Blog der Textmanufaktur vorgestellt und in die Jahresanthologie der Textmanufaktur 2022 aufgenommen.

Ihre Bewerbung können Sie nach der Anmeldung an die Mailadresse narrativa@text-manufaktur.de schicken. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2023. Die Bewerbungen können eine kurze Vita und ein kurzes Exposé enthalten, können aber auch anonymisiert eingereicht werden.

17.15-17.45 Uhr

Breakout-Räume

Gespräche in kleiner Runde an digitalen Stehtischen

Der Breakout-Room ist das Äquivalent zum Stehtisch einer Tagung. Lernen Sie in kleinen, zufällig zusammengestellten Gruppen andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen, tauschen Sie sich kurz aus, über Ihr Schreiben, die anderen Workshops oder die Vorträge und knüpfen Sie bleibende Kontakte.

18.00-19.00 Uhr

Julia Schoch

Über das eigene Leben schreiben - Betrachtung eines Scherbenhaufens

Julia Schoch, 1974 in Bad Saarow geboren, aufgewachsen in der DDR-Garnisonsstadt Eggesin in Mecklenburg, gilt als »Virtuosin des Erinnerungserzählens« (FAZ) und bekam für ihre von der Kritik hochgelobten Romane und Erzählungen schon viele Preise. Zuletzt erschien ihr Roman ›Das Vorkommnis. Biographie einer Frau‹. Für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk wurde ihr 2022 die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung verliehen. Sie lebt in Potsdam.

Speaker

Julia Schoch

Julia Schoch, 1974 in Bad Saarow geboren, wuchs am Oderhaff auf. Seit 1986 wohnt sie in Potsdam, wo sie in den neunziger Jahren als Filmvorführerin in einem Kino arbeitete. Sie lebte in Paris, Bukarest und Kaliningrad. 2004 veröffentlichte sie den Roman »Verabredungen mit Mattok« und begann regelmäßig Literatur aus dem Französischen zu übersetzen, u.a. Bücher der Krimiautorin Fred Vargas, die neuentdeckten Romane von Georges Hyvernaud, die Tagebücher der Weltenbummlerin Isabelle Eberhardt und viele andere. Ihr Roman »Mit der Geschwindigkeit des Sommers« war 2009 für den Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Im Februar 2022 erscheint der neue Roman »Das Vorkommnis. Biographie einer Frau« als Auftakt einer Trilogie über Familie, Ehe, Liebe bei dtv.

Peter-André Alt

Peter-André Alt ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin, die er von 2010 bis 2018 als Präsident leitete. Seit 2018 ist er Präsident der Hochschulrektorenkonferenz.



Rebacca Maria Salentin

Rebecca Maria Salentin wurde 1979 geboren und wuchs in der Eifel auf. Ihren ersten Sohn bekam sie vor dem Abitur, den zweiten bald danach. Nach diversen Nebenjobs zog sie 2003 nach Leipzig, wo sie seit 2006 als freie Autorin lebt. 2019 lief sie den rund 2.700 Kilometer langen Internationalen Bergwanderweg der Freundschaft EB von Eisenach nach Budapest, eine Wanderung, aus der der Bestseller Klub Druschba entstand.

Jochen Schmidt

Jochen Schmidt, 1970 in Berlin geboren, hat in Bukarest studiert und verbrachte Auslandsaufenthalte in Brest, Valencia, Rom, New York und Moskau. 1999 war er Mitbegründer der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“. Er ist Übersetzer und Autor, u.a. der Bände „Müller haut uns raus“, „Triumphgemüse“, „Meine wichtigsten Körperfunktionen“, „Schmidt liest Proust“, „Schneckenmühle“ und „Der Wächter von Pankow“. Seit einigen Jahren dokumentiert er fotografisch die Kuriositäten der DDR-Vergangenheit im Alltag. Zum Jubiläum des Mauerfalls veröffentlichte er zusammen mit David Wagner „Drüben und drüben“. Jochen Schmidt lebt in Berlin.

Ariane Novel

Ariane Novel ist freie Lektorin, Ghostwriterin und Übersetzerin. Sie arbeitete über zehn Jahre als Sachbuch-Lektorin in großen Publikumsverlagen, bevor sie sich selbstständig gemacht hat. Sie lebt in St. Gallen.



Katharina Bendixen

Katharina Bendixen, geboren 1981 in Leipzig, studierte Buchwissenschaft und Hispanistik in Leipzig und Alicante und lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Sie schreibt Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihre Texte wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. einem Heinrich-Heine-Stipendium (2017), einem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds (2020/21) und dem Stadtschreiberinnenstipendium Dresden (2022). Sie ist Vorstandsmitglied des Sächsischen Literaturrats e.V. und Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Kristine Kress

Kristine Kress, Jahrgang 1977, lebt als freie Lektorin, Dozentin und Übersetzerin in Berlin. Nach Stationen bei Dumont, Kiepenheuer & Witsch und dem S. Fischer Verlag war sie von 2009 an in unterschiedlichen Positionen im Lektorat der Ullstein Buchverlage tätig, wo sie für deutschsprachige und internationale Belletristik zuständig war. Im Juli 2021 machte sie sich selbständig und ist seitdem u.a. freiberuflich für den Dörlemann Verlag tätig und lektoriert für zahlreiche andere Verlage wie Penguin, C. Bertelsmann, Hoffmann & Campe sowie Aufbau.

Gisa Klönne

Gisa Klönne, geboren 1964, lebt als freie Schriftstellerin in Köln. Ihre Kriminalromane um die eigenwillige Kommissarin JUDITH KRIEGER erreichten eine Gesamtauflage von über einer halben Million, wurden in mehrere Sprachen übersetzt und mit Auszeichnungen bedacht, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte "Bester deutschsprachiger Kriminalroman". Die Kriminalpolizei Bonn ernannte Gisa Klönne zur Ehrenkommissarin. Ihr autobiografisch inspirierter Familienroman DAS LIED DER STARE NACH DEM FROST, der die Spätfolgen der NS-Zeit in einer evangelischen Pfarrersfamilie thematisierte und zugleich die Suche einer Musikerin nach ihrer Stimme, war ein Spiegel-Bestseller. Ihr neuer Roman FÜR DIESEN SOMMER (Kindler/Rowohlt) ist seit  März 2022 im Handel.

Meike Herrmann

Meike Herrmann, geb. 1975 ist Agentin für Belletristik in der Literaturagentur Graf & Graf. Sie unterrichtet Workshops zum Schreiben und Lektorieren und hat viele Jahre als Lektorin gearbeitet, unter anderem im Rowohlt Berlin Verlag. Meike Herrmann hat in Berlin und Jerusalem Neuere Deutsche Literatur studiert und über das literarische Erzählen vom Nationalsozialismus promoviert.

Céline Meiner

Céline Meiner studierte Komparatistik und Romanistik und war danach für unterschiedliche Buchverlage tätig. Seit 2015 arbeitet sie von Hamburg aus für die Agentur Brauer, wo sie schwerpunktmäßig Autor*innen in den Bereichen Belletristik und populäres Sachbuch betreut. (Foto: Barbara Donaubauer)

Joachim B. Schmidt

Joachim B. Schmidt, geboren 1981, aufgewachsen im Schweizer Kanton Graubünden, ist 2007 nach Island ausgewandert. Seine Romane ›Tell‹ und ›Kalmann‹ waren Bestseller; mit ›Kalmann‹ erreichte er den 3. Platz beim Schweizer Krimipreis und erhielt den Crime Cologne Award. ›Tell‹ war auf Platz 1 der Schweizer Bestsellerliste. Der Doppelbürger lebt mit seiner Frau und zwei gemeinsamen Kindern in Reykjavík.

Hanne Reinhardt

Hanne Reinhardt, 1980 in Marburg geboren, studierte Kulturwissenschaft, Philosophie und Soziologie in Berlin. Neben Stationen bei den Ullstein Buchverlagen, der Literarischen Welt und dem Literarischen Colloquium Berlin war sie als freie Lektorin und Ghostwriterin tätig. Von 2001-2019 arbeitete sie für die Literarische Agentur Simon, seit 2020 ist sie Agentin bei Petra Eggers.

Gudrun Hebel

Gudrun Hebel studierte Skandinavistik, Slawistik und Politologie. 1998 gründete sie die "agentur literatur". Parallel zur Autorenbetreuung ist sie Dozentin u.a. an der HU Berlin und Business School Berlin; Jurorin und Mentorin bei den Bücherfrauen. Geschäftsführerin der Agentur, der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Betreuung von deutschen und skandinavischen Autoren sowie auf der Koordination der Auslandslizenzen.

Ulrike Schuldes

Ulrike Schuldes hat zwanzig Jahre lang als Lektorin für diverse Kinderbuchverlage gearbeitet, u.a. Sauerländer, Egmont Franz Schneider und Carlsen. Zuletzt war sie beim Ravensburger Buchverlag und bei cbj/Random House als Programmleiterin für die Bereiche Erstleser, Kinder- und Jugendbuch verantwortlich. Sie war Harry-Potter-Lektorin und hat Autoren wie David Almond, Philip Pullman, Zoran Drvenkar, Michael Peinkofer und Hilke Rosenboom betreut. Ulrike Schuldes arbeitet als freie Lektorin, Herausgeberin und Literaturagentin in Ravensburg.

Dr. Martin Brinkmann

Dr. Martin Brinkmann, geb. 1976, arbeitete als Lektor und Pressesprecher bei Sanssouci im Carl Hanser Verlag, München. Die Mitherausgeberschaft der Literaturzeitschrift "Krachkultur" (seit 1993) hat ihn als "Literaturmacher" bekannt gemacht. In der Anthologie "20 unter 30" (DVA 2002) versammelte er nahezu alle wichtigen Stimmen der U30-Generation von damals (u.a. Juli Zeh, Saša Stanišić und Jan Brandt). Er ist Gründer und Inhaber der Literaturagentur Brinkmann.

Julia Dösch

Julia Dösch wurde 1978 in Frankfurt am Main geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin im S. Fischer Verlag studierte sie Germanistik, Romanistik und Literaturtheorie zunächst in Köln und schließlich in Lissabon, wo sie acht Jahre lebte. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland 2011, kehrte sie als Literaturagentin im Bereich Belletristik auch zurück in die deutsche Buchbranche. Ab 2015 unterstützte sie mit ihrer Berliner Agentur REELL Kommunikationsstrategien für Schriftsteller*innen in allen Fragen rund um ihren Auftritt in der Öffentlichkeit und arbeitete außerdem als freie Gutachterin und Übersetzerin aus dem Portugiesischen. Seit 2021 ist sie Literaturagentin für die Agentur Kossack.

Patrick Sielemann

Patrick Sielemann ist seit vielen Jahren Lektor für deutschsprachige Literatur bei Kein & Aber in Zürich und Herausgeber der Literaturzeitschrift „Das Gramm“.

Martin Hielscher

Martin Hielscher war viele Jahre Lektor bei KiWi, bevor er das literarische Programm bei C.H. aufbaute.

Adam Heise

Adam Heise studierte Anglistik, Komparatistik und Philosophie in Freiburg, Berlin, Canterbury und Marseille. Nach Stationen im Lektorat des Rowohlt Taschenbuchverlags und bei Rowohlt Berlin ist er seit 2015 Literaturagent für Belletristik bei der Literarischen Agentur Simon, wo er unter anderem Lukas Rietzschel, Katja Schönherr und Daniel Mellem betreut. https://www.agentursimon.com

Lisa Kuppler

Lisa Kuppler ist seit 1996 als freie Lektorin, Autorin und Übersetzerin tätig. Seit 2001 führt sie das Krimibüro in Berlin-Mitte und ist seit 2002 Dozentin für Kreatives Schreiben. Sie arbeitet u.a. für emons, Heyne, Klett-Cotta und Rotbuch und hat u.a. das Große Hobbitbuch, das bei Klett-Cotta erschienen ist, übersetzt und editiert.

Florian Wacker

Florian Wacker, geboren 1980 in Stuttgart, studierte Heilpädagogik und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er schreibt Prosa, Dramatik und Code. Bisherige Veröffentlichungen: Albuquerque (2014), Dahlenberger (2015), Stromland (2018) und Weiße Finsternis (2021), sowie die Theaterstücke Eisbachwelle (UA 2022 an der Schauburg München) und Wolfserwartungsland (UA 2018 am Schauspiel Leipzig). Florian Wacker lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main. Mehr unter florianwacker.de.

Roswitha Kern

Roswitha Kern ist gelernte Verlagsbuchhändlerin, studierte an der Universität München Buchwissenschaft und in Padua Kommunikationswissenschaft. Nach Stationen bei Ullstein, Heyne, List und der Verlagsgruppe Random House arbeitete sie über 15 Jahre als Agentin bei Agence Hoffman. Seit 2022 ist sie als Agentin bei Agentur Brauer tätig.  

Beate Schäfer

Beate Schäfer, früher Jugendbuchlektorin bei dtv, arbeitet heute als literarische Übersetzerin, freie Lektorin und Schreibcoach und leitet Schreibwerkstätten für Laien und Profiautoren. An der Berliner Alice-Salomon-Hochschule hat sie eine Ausbildung zur Schreibpädagogin absolviert. In ihren Workshops stehen nicht Schreibrezepte, sondern intensiver Austausch und der Dialog im Mittelpunkt.

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